Bhīṣma gab den beiden Torwächtern das von allen ersehnte Zeichen. Langsam bewegten sich die beiden Flügel des Tores nach innen und gaben den Blick auf und den Weg in die große Versammlungshalle frei. Das Tor maß in der Höhe mehr als drei Mannesgrößen und war aus massivem, dunklem Zedernholz gefertigt.
Śantanu wartete geduldig, bis sein Sohn weiter sprechen würde. Er wusste, dass der junge Prinz, der inzwischen zum Mann gereift war, seine Worte mit Bedacht wählte und sich auch nicht hetzen ließ. Eine Geste würde verraten, wann er mit seiner Rede endete, und bis es soweit war, gebot es die Höflichkeit, dem jungen Krieger nicht ins Wort zu fallen, auch wenn die Spannung für Śantanu fast unerträglich wurde.
Zehn Menschen befanden sich in der Versammlungshalle: Vier Mitglieder der Leibgarde, die sich jeweils rechts und links neben der Empore für den Herrscherthron und neben dem Eingangstor befanden, Diviratha, einer der zehn Generäle der Streitkräfte, der Hauptpriester des Königs Rāmānuja, eine Fischerstochter, ein Fischer, ein Königssohn und ein König.
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