Devavrata ging noch einmal einen kleinen Umweg; sehr umsichtig bereitete er die entscheidende Attacke vor. „O bester aus der Familie der Banglas, du hast ein sehr großmütiges Versprechen gegeben. Befürchtest du nicht, dass ich etwas von dir verlangen könnte, was dich in Schwierigkeiten bringt?
Devavrata stürmte dem See entgegen. Neben ihm saß Sunil, der sich erst geweigert hatte, im Wagen Platz zu nehmen und lieber hinten auf den Stufen stehen wollte, so wie er es bisher immer getan hatte. Erst des Prinzen wiederholtes Insistieren und Befehlen konnte ihn überzeugen.
Matsyarāja registrierte sehr wohl den Wandel im Antlitz seines Gastes. Die majestätische Entschlossenheit, die sich bis zu diesem Moment noch harmonisch mit einer uneitlen Überlegenheit verbunden hatte, wich langsam einer Unruhe, einer Ungeduld, einer Wolke des Zorns, die sich über dem Kopf seines hohen Besuches zu bilden schien.
Von den sechs Menschen, die sich auf dem nobelsten aller königlichen Fahrzeuge befanden, waren zwei völlig verwirrt, drei vollkommen glücklich und einer sich unsicher, ob er eher vor Freude oder vor Schmerz weinen sollte. Alle aber wussten, dass sie Hastināpura in großen Aufruhr versetzen würden, sobald sie die Stadttore passiert hätten.
Arjunāmitra blies drei Mal kurz in sein Muschelhorn. Dies war das Signal dafür, dass sich jemand dem Stadttor näherte, der keine Gefahr darstellte. Der Hauptmann stieg daraufhin zu seinem Soldaten nach oben auf die Palisaden und schaute in die Richtung, aus der sich der Wagen näherte. Beide sahen sofort, wer sich auf der breiten Straße, die zum Westtor führte, befand.
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