Besonders möchte ich die Hingabe und den Fleiß loben, mit denen du an dieser großen Übersetzungsarbeit arbeitest.
Akrura Dasa
Pujya Diviratha ji,
lese gerade all-abendlich zum zweiten Mal den zweiten Band "deines" Ramayanas; was sich dahingehend auswirkt, dass ich viel zu spät ins Bett komme. Denn diese Lektüre ist einfach zu mächtig. Nicht, dass man jetzt gebannt ist wie bei einem dieser "gemachten" Thriller. Es ist die Tiefe der Botschaft, die Dimension der zum Ausdruck gebrachten Gefühle und nicht zuletzt die Qualität der Sprache, mit der dieses Werk den aufnahmefähigen Leser so fesselt (den Schlaf raubt). Anfangs mag man denken: "was für ein ausladender langatmiger Text". Später beginnt man die eigentliche Absicht dahinter zu erahnen, nämlich auf einen Weg von der Oberfläche des Alltags mit all dem trivialen Auf und Nieder in eine Welt ergreifendster emotionaler Vorgänge zu führen - Prüfungen, Herausforderungen, aber auch Schwächen und Täuschungen. Vielleicht ist gerade dieser Teil des Ramayanas - die Verbannung Ramas - jener, der einem das "Protagonisten-Trio" Sita Ram Laksman so sehr ans Herz wachsen lässt. Man muss vom Schmerz dieser erhabenen Persönlichkeiten wissen, um ihre wahre Größe zu verstehen und die Maßstäbe zu begreifen, die sie für sich gesetzt haben. Ohne es bewusst wahrzunehmen, setzt sich in einem selbst ein Prozess in Gang, der den Blick auf die eigene Situation in dieser Welt verändert, einer Welt, die vergessen hat, was Dharma ist. Und wer könnte uns besser lehren, was Menschsein heißt, als Sri Rama selbst?
Astaratha Dasa
Ich habe die Bände mit Wissensdurst zur indischen Mythologie gelesen. Der Schreibtil allein lässt Seiten verschlingen. Schön, das die Bände auf deutsch sind. :-)
Danke dafür. Tim, Berlin
Ich wünsche deinem Team und dir alles liebe und weiterhin viel Erfolg mit deiner tollen Arbeit. Ich weiß sie vom Herzen zu schätzen und bin sehr dankbar, dass ich diesen Schatz ergründen darf.
Heiko
Es ist rühmenswert, dass sich jemand über ein so gewaltiges Projekt wagt, wie das Ramayana in eine andere Sprache zu übersetzen und zu verlegen. Wahrlich ist es ein Segen, ein monumentales Werk wie dieses in seiner Muttersprache lesen zu dürfen, in einem stilistisch anspruchsvollen und dennoch leicht zu lesendem Deutsch, mit praktischen Erläuterungen, die es dem Neuling auf dem Gebiet der Veden erlauben, dieses Werk gleichzeitig zu geniessen und dabei die vedischen Grundlagen ohne Überforderung zu studieren. Gleichermassen ist es für jemanden schön zu lesen, der in den Veden bewandert ist, ohne im Lesefluss von langatmigen Grundlagen aufgehalten zu werden. Ich befasse mich seit vielen Jahren mit vedischen Übersetzungen, lese auch in Englisch und in Sanskrit, aber das Ramayana in Deutsch zu lesen ist für mich nur mit dem Trinken von reinem Nektar zu vergleichen.
